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Sommerlied


"Bei meinem ersten Auftritt bei den „Songs an einem Sommerabend“ durfte ich die beiden Meister Konstantin Wecker und Hannes Wader kennenlernen. Das Sommerlied von Franz Joseph Degenhardt habe ich mit Hannes Wader, der auf meiner Gitarre spielte, gemeinsam im Backstage gesungen. Es war mir eine große Freude und Ehre!"

Hab' vor deiner Tür gelegen,
Hört' euch seufzen, hörte euch schrei'n,
und nach dem Gewitterregen
warum schliefst du wieder ein?
Drei Rosen auf dem Zweig im Garten
sollen blutig blühn auf deiner Stirn.
Buhlen bringt's nicht mehr. Das Warten,
das vergiftet mir das Hirn.
Doch der Sommer fährt dahin.

Zur Umarmung mit dem Gestern
klingen meine Lieder klug,
doch du und deine weißen Schwestern
folgen diesem Schwanenzug.
Und die Illusion der Lerchen
nah der Sonne über‘m Feld ?
soll ich sie entlarven? Märchen
braucht diese bedrohte Welt.
Doch der Sommer fährt dahin.

Ach die Märchen, ach die Rosen,
die das Morgenrot verstreut.
Euer Küssen, euer Kosen
hat doch auch bloß seine Zeit.
Klatschmohn in dem satten Weizen
überlebt den Schnitter nit.
Und vorbei das Liebesreizen
wenn die Schneegans wieder zieht.
Doch der Sommer fährt dahin.

Ich zähl' Tage, zähl' die Stunden,
die der Kuckucksruf euch stahl.
Und verbinde meine Wunden,
warte auf das Hornsignal.
Wenn in den Oktoberstürmen
denk an euren Sommer ich,
wird der Hass sich in mir türmen
oder weine ich um dich?
Doch der Sommer fährt dahin.

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl und Marlene Peterlechner (Violine & Chöre)
Matthias Ihryhauer (Akkordeon)
Musik & Text: Franz Josef Degenhardt

Mavis


"Am siebten Dezember 2017 kam meine Tochter Mavis auf die Welt, das schönste Erlebnis der letzten zehn Jahre! Ihre Namenspatronin ist die großartige Mavis Staples. An einem siebten Dezember hat auch der von mir sehr geliebte Tom Waits Geburtstag, die Sterne stehen also gut."

Du siehst mich an mit deinen blauen Augen
du lächelst mich an und alles ist gut
diese vielen schönen kleinen Momente mit dir
jeden Tag machst du mir unendlich viel Mut

Deine freundliche Art, dein reines Wesen
so hilflos und trotzdem so bestimmt
so vorurteilsfrei saugst du alles in dich auf
meine Tochter du mein wunderschönes Kind

wie oft hab ich nach dem Sinn im Leben gefragt
hab nie eine Antwort bekommen
bis du kamst und mir einfach durch dein Sein
meine Zerrissenheit nahmst

jeder Tag ist für uns ein großes Abenteuer
wenn am Morgen der erste Sonnenstrahl sich auf dein Bettchen legt
mit deinen Händchen reibst du dir den Schlaf aus den Augen
nie zuvor hab ich so unbedingt geliebt

so klein und überhaupt nicht verlegen
ganz ohne zu fragen kamst du in mein leben
hast mich vor eine große Aufgabe gestellt
ich heiße dich willkommen auf dieser Welt

wie oft hab ich nach dem Sinn im Leben gefragt
hab nie eine Antwort bekommen
bis du kamst und mir einfach durch dein Sein
meine Zerrissenheit nahmst

wie oft hab ich nach dem Sinn im Leben gefragt
hab nie eine Antwort bekommen
bis du kamst und mir einfach durch dein Sein
meine Zerrissenheit nahmst

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Musik & Text: Dominik Plangger

Alm Lied

"Wie es der Zufall haben will, feiere ich 2018 auch mein zehnjähriges Jubiläum als Hirte. Die Alm ist mittlerweile ein fixer Bestandteil meines Jahreszyklus‘."

Iats isch dr Wintr a schu poll vorbei
und entla hearts auf zu schneibn
die erschtn Peschungen wearn sou longsom gräan
jo in Langas sein die Leitn so wundrschäan

Af‘t Wiesn sigma die Märzabläamlan blian
und die Paian fongan wiedr oun zu fliagn
die Sunn locht in Nördersberg a wiedr oun
die Eart wocht auf, long wor sie gfrourn

In oller Herrgotts Fria sein die Veigl af‘t Stear
und die Leit lochn a wiedr mear
s‘Viech weart so longsom af die Olman aui tribn
an gonzn Summr, untern Himml und in Friedn

Die Berg ummadum hobn koane Koppn mear auf
a Glick, dass i a Zeitl do sein dorf
Iats flick i meine Schuach, nimm an Steckn, Hund und Huat
i gea in Berg bis es wiedr herbschtlan tuat

Jo af‘t Olp bin i drhoam, jo do find i mei Rua,
do kriag i fan Lebn oafoch nit gnua,
obr schwar wert nor‘s Gmiat, jo wenn‘s erschte Mol gfriart,
wenn sich in‘t Häach oubn koa Steidl mear riart

Derweil flick i meine Schuach, i nimm an Steckn, Hund und Huat
i gea in Berg bis es wiedr herbschtlan tuat

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl (Violine)
Matthias Ihryhauer (Akkordeon)
Musik & Text: Dominik Plangger

Auf Fahrt


"Am ersten Jänner 2013 lernte ich in Wien die Geigerin Claudia Fenzl bei einem Tribute-Konzert für Townes van Zandt und Hank Williams kennen. Unser gemeinsamer Freund Othmar Loschy, der den Abend veranstaltete, spannte uns spontan als Duo zusammen und so spielten wir unser erstes gemeinsames Konzert ungeprobt, doch die Chemie stimmte gleich. Nach vielen weiteren gemeinsamen Auftritten sind wir heute verheiratet und haben eine kleine Tochter."

Ich steig in den Zug und fahr runter ans Meer
Hier hängen die Wolken dunkel und schwer
Vielleicht finde ich da unten was ich suche und mehr
Ich muss ich mal weg von hier

Seit Wochen hänge ich fest mein Hirn bleibt langsam stehen
Seit Wochen nur vier Wände um mich
Verdammt nochmal nein, ich bin nicht depressiv
Es ist die Muse die mich verließ

Ich steig in den Zug und fahr über das Land
ich brauch wieder Geschichten zum erzählen
Auf die Schultern schnall ich mir nur das Wenige das ich brauch
und zieh los mit der Gitarre in der Hand

Seit Wochen hänge ich fest mein Hirn bleibt langsam stehen
Seit Wochen nur vier Wände um mich
Verdammt nochmal nein, ich bin nicht depressiv
Es ist die Muse die mich verließ

Ich steige aus dem Zug und fühl mich bereit
klopf mir den Staub aus meinem Hemd
der Ozean weht mir den Süden ins Gesicht
und ich bin mir auf einmal nicht mehr fremd

Ich sitze am Strand der Wein fließt durch mein Blut
am Horizont sinkt die Sonne ins Meer
für ein paar Tage Auszeit ach wie tut das gut
ich liebe die Fremde so sehr

Seit Wochen hing ich fest mein Hirn blieb langsam stehen
erdrückt von vier Wänden um mich
auch wenn mich die Muse immer wieder mal verlässt
heute Nacht küsst sie mich innig und fest

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl und Marlene Peterlechner (Violine)
Matthias Ihryhauer (Akkordeon)
Musik & Text: Dominik Plangger

 

Tumbalalaika


"Dieses jiddische Lied habe ich seit Jahren im Repertoire, und ich wurde immer wieder um eine Aufnahme gebeten. Bitte sehr."

Schtejt a Bocher, schtejt un tracht
tracht un tracht a ganze Nacht
wemen zu nejmen un nit varschejmen
wemen zu nejmen un nit varschejmen.
 
Tumbala, tumbala, tumbalalaika
Tumbala, tumbala, tumbalalaika,
Tumbalalaika, schpiel balalaika
tumbalalaika, frejlich soll sain.
 
"Mejdl, Mejdl ich well baj dir fregn,
wos kon waksn, waksn on Rejgn?
Wos kon brennen, un nit ojfheren?
Wos kon benken, wejnen on Trenen?"
 
"Narrischer Bocher, was derfstu fregn:
A Schtejn kon waksn, waksn on Rejgn!
Libe kon brennen un nit ojfheren!
A Harts kon benken, wejnen on Trenen!"

Tumbala, tumbala, tumbalalaika...

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl (Violine)
Matthias Ihryhauer (Akkordeon)
Musik & Text: traditionell

 

 

Una Carezza In Un Pugno


"Als großer Verehrer von Adriano Celentano wollte ich immer schon ein Lied von ihm aufnehmen. Nach zehn Jahren ist es mir nun endlich gelungen."

A mezzanotte sai
che io ti penserò
ovunque tu sarai, sei mia
e stringerò il cuscino fra le braccia
mentre cercherò il tuo viso
che splendido nell'ombra apparirà
mi sembrerà di cogliere
una stella in mezzo al ciel,
così tu non sarai lontano
quando brillerai nella mia mano.
Ma non vorrei che tu
a mezzanotte e tre,
stai già pensando a un altro uomo.
Mi sento già sperduto
e la mia mano
dove prima tu brillavi,
è diventata un pugno chiuso, sai.
Cattivo come adesso
non lo sono stato mai,
e quando mezzanotte viene,
se davvero mi vuoi bene,
pensami mezz'ora almeno,
e dal pugno chiuso
una carezza nascerà.
E stringerò il cuscino fra le braccia
mentre cercherò il tuo viso
che splendido nell'ombra apparirà.
Ma non vorrei che tu
a mezzanotte e tre,
stai già pensando a un altro uomo.
Mi sento già sperduto
e la mia mano
dove prima tu brillavi,
è diventata un pugno chiuso, sai.
Cattivo come adesso
non lo sono stato mai,
e quando mezzanotte viene,
se davvero mi vuoi bene,
pensami mezz'ora almeno,
e dal pugno chiuso
una carezza nascerà.

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl (Violine)
Musik & Text: Miki Del Prete, Luciano Beretta, Gino Santercole

Nachts


"Wer kennt sie nicht, die schlaflosen Nächte?"

Nachts wenn alles still ist und leer
nur die Lichter spiegeln sich im nassen Teer
dann weiß ich, du kommst nicht mehr
das Herz in meiner Brust wiegt noch schwer
doch es ist gut so, es ist schon ok

Nachts wenn alles schläft kann ich’s hören
wie leise Stimmen meine Ruhe stören
und ich schläfrig hinauf in den Himmel sehe
wünsch mir, dass es dir da draußen gut ergeht
und dass du von uns beiden erzählst

Nachts wenn der Wind über die Felder weht
und eine Blume ihre Schönheit zu Boden legt
bin ich besorgt, weil ich dieses Flehen höre
tief aus der Nacht dein Weinen höre
und ich fühlte dich schon so lang nicht mehr

Nachts wenn der Tag sich erahnen lässt
die Dunkelheit schleichend das Zimmer verlässt
sehe ich dich weit fort von hier
meine Arme erreichen dich nicht mehr
es ist gut so, ist schon ok
es ist gut so, es ist schon ok

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Musik & Text: Dominik Plangger

 

Los Compañeros


"Im Mai 2016 spielte ich in Ingolstadt mit meiner Frau Claudia ein Konzert mit Allan Taylor. Später saßen wir noch gemeinsam an der Hotelbar und tranken Wein, wo die Idee entstand, dieses Lied ins Deutsche zu übersetzen. Eine der schönsten Seiten des Lebens als Musiker ist, dass man so viele wunderbare Kollegen kennenlernen darf. Die Musik macht einen zu Compañeros!"

 

Sie sitzen im Hafen von Havanna
Spielen Karten und rauchen Zigarren
Alte Automobile stehen auf den Straßen die einst aus Amerika kamen
Manuel im la Casa de Rosa trinkt Rum schaut den Mädchen nach
Da tanzt die schöne Maria in der schwülen Sommernacht

Auf der Straße spielt ein Junge Gitarre
Noch weit hört man seinen Klang
Maria verzaubert Männer und Frauen und betört durch ihren Gesang
Die Alten singen mit sie denken an damals
Heute Abend sind sie wieder jung, die Mädchen bringen ihnen Blumen
Ihre Lieder sind noch nicht verstummt

Einst waren wir stolze Compañeros
Mutig kämpften wir für die Idee
Am Strand von Santiago de Cuba
Seite an Seite mit Fidel und Che

Manuel spricht von der großen Revolution
Voll Stolz und Traurigkeit
Mit Orden behangen und Narben im Gesicht
Und Toten um die er immer noch weint

Wir waren Bauern wie waren Dichter, waren hungrig
Hatten kaum ein Stück Brot in der Hand
Kämpfen für unsere Kinder und Frauen
Und Frieden in unserem Land

Einst waren wir stolze Compañeros...

Der einstige Feind kommt heut‘ als Freund
Mit Taschen voller Geld, für 10 Dollar kaufst du dir eine Frau
Und für hundert die ganze Welt
Die Jungen verlassen die Insel, die Alten sterben langsam aus

Manuel lebt den Traum vergangener Tagen
Und trinkt sein letztes Glas aus

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl (Violine)
Matthias Ihryhauer (Akkordeon)
Musik & Text: Allan Taylor
Übersetzung Text: Dominik Plangger

 

Mit dir

"Da ich eine Wasserphobie habe, Claudia aber das Meer liebt und immer noch auf den gemeinsamen Adriaurlaub wartet, hab ich ihr stattdessen dieses Lied geschrieben."

 

Ich brauch kein volles Portemonnaie,
es reicht das Bisschen das ich habe
meine alte Gitarre, der Zauber der Berge,
und der ewige Horizont am Meer
so manche Last wiegt dann nicht so schwer

Und all das teile ich mit dir
womit hab ich dieses Glück verdient
immer an meiner Seite, furchtlos, stark wie eine Wölfin
du, die auch in kalten Nächten bei mir liegt
du hast mir gezeigt, wie man liebt

Mit dir gemeinsam durch die Lande ziehen
und singen von Hank Williams und Townes van Zandt
so mancher freier Fall, doch immer überlebt
ein sicherer Halt auf einem steinigen Weg
zusammen bis man uns in die Grube legt

Mit dir gemeinsam durch die Lande ziehen
und singen von Hank Williams und Townes van Zandt
so mancher freier Fall, doch immer überlebt
ein sicherer Halt auf einem steinigen Weg
zusammen bis man uns in die Grube legt

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl (Violine)
Musik & Text: Dominik Plangger

 

Malcesine


"In das Städtchen Malcesine am Gardasee  verschlug es mich das das erste Mal, um an einem Straßenmusikfestival teilzunehmen. Hier habe ich mich endgültig dazu entschlossen, mein Leben ganz der Musik zu widmen und nicht mehr an meine Arbeitsstelle zurückzukehren. Inspiriert von diesen Tagen entstand dieser Titel, eines meiner allerersten Lieder."

Ich halt’s nun nicht mehr aus
ich muss sie wiedersehn
so viel Zeit ist schon vergangen
ganz schnell will ich zurückkehren
in diese Stadt, unten am See
so endlos viele Stunden
hab’ ich genossen an diesem Ort
dieses Fleckchen Erde das mich geborgen und versteckt hat
hat mir ein Stück Leben zurückgegeben
kann nicht mehr lange warten
weil die Sehnsucht immer stärker wird
soll ich heute Nacht noch starten
oder soll ich’s wagen, bis ein neuer Tag
mich eines Besseren belehrt
die Luft der Freiheit dieser Stadt
hat mich genährt wo mein Leben ein anderes war
und die Erinnerung an diese schöne Zeit
hat mich bewegt, wieder zu dir zurückzukehren
ich vermisse deinen Atem und die Kraft,
die von dir ausgeht deine überwältigende Gemütlichkeit
die mir seit ich dich das letzte Mal geseh’n hab, fehlt
ich muss mich zusammennehmen
um dieser Sucht nicht zu verfallen
ich weiß, ich liebe deinen Boden
und kein Sturm vermag deine Wurzeln
aus meinem Herz zu ziehen
die Luft der Freiheit dieser Stadt hat mich genährt
wo mein Leben ein anderes war
und die Erinnerung an diese schöne Zeit hat mich bewegt,
wieder zu dir zurückzukehren

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl (Violine)
Matthias Ihryhauer (Akkordeon)
Musik & Text: Dominik Plangger

Frühling


"Ich schrieb dieses Lied im Winter und seitdem spiele ich es jedes Jahr im Frühling auf Tour. Es ist eines meiner liebsten Lieder, doch leider kommt es im Herbst nie gut an."

Der erste Sonnenschein streichelt das Land
die Parkanlagen glänzen im Festtagsgewand
und es wird wieder wärmer
die Landschaft reich, der Winter ärmer

Die Menschen erleichtert, froh, lachen sich wieder an
auferwacht vom tiefen Schlaf, einen Winter vertan
das Gemüt wird wieder heller
die Nächte lang, das Weinglas voller

Es ist nicht bloß der Schein, der trügt
noch vor Tagen erklärte ich mich für verrückt
doch heute erkenne ich mich
und meine Gedanken wieder mehr

Von wegen nichts getan, ich habe mich stets bemüht
eine lange Zeit gewartet, auf dass es wieder blüht
mein Geist wird langsam stärker
die Ziele höher, mein Blick gefärbter

Es ist Frühling in der Tat, wenn der Winter nicht mehr stört
und diese Pracht, die auf uns einbricht, wiederkehrt
wenn es endlich wieder Sommer wird
und das Leben in seiner Schönheit inspiriert

Es ist nicht bloß der Schein, der trügt
noch vor Tagen erklärte ich mich für verrückt
doch heute erkenne ich mich
und meine Gedanken wieder mehr
Ein Prost auf des Frühlings Wiederkehr

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl und Marlene Peterlechner (Violine)
Matthias Ihryhauer (Akkordeon)
Musik & Text: Dominik Plangger

 

Mai Maadele mai Tschuurale


"In Südtirol bin ich vor allem bekannt als „der Mann, der Mai Maadele singt“. Besonders bei Kindern ist dieses Lied sehr beliebt. Für Fan-Nachwuchs ist also hoffentlich gesorgt."

Mai Maadele, mai Tschuurale, mai rutschlz Paalapiirl
ollz, woosdr sui drzeiln wäarn, hot ollm a Hintrtiirl
ollz, woosdr sui drzeiln wäarn, hot ollm a Hintrtiirl

 

Ja gäa du lai piineibn af dein Tonz unt lossdr nicht drzeiln
it lai di Räasln plian roat, roat plian aa di Frseiln
it lai di Räasln plian roat, roat plian aa di Frseiln

Ollz woosidr iaz zunn Inschlofn soog, des isch a schtoanolz Liad
Du wäarsches schunn amoll frschtäan, sopoll deis Houlrpaaml pliat
Du wäarsches schunn amoll frschtäan, sopoll deis Houlrpaaml pliat

 

Di Liab tuat guat unt tuat aa wäa, unt schäan isches äarschte Schnaibm
Aniade Ruuf hoalt oamoll oo, oowr di Moosln wearn dr plaibm
Aniade Ruuf hoalt oamoll oo, oowr di Moosln wäarn dr plaibm

Unt plaibm wäartr aa di Noat, unt dai Korrn holzwazhiin
iatz tutsch lai zui, mai Tschuurale, unt schloof lai woala inn…

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl (Violine)
Matthias Ihryhauer (Akkordeon)
Musik: Ernst Thoma
Text: Luis Stefan Stecher

 

Buonanotte Fiorellino


"Dieses Lied musste ich Konstantin Wecker eine ganze Nacht lang immer wieder vorsingen. Es hat ihm so gut gefallen, dass er einen deutschen Text dazu schrieb. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft."

Buonanotte, buonanotte amore mio
Buonanotte tra il telefono e il cielo
Ti ringrazio per avermi stupito
E per avermi giurato che è vero


Il granturco nei campi è maturo
Ed ho tanto bisogno di te
La coperta è gelata e l'estate è finita
Buonanotte, questa notte è per te

Buonanotte, buonanotte fiorellino
Buonanotte tra le stelle e la stanza
Per sognarti devo averti vicino
E vicino non è ancora abbastanza


Ora un raggio di sole si è fermato
Proprio sopra il mio biglietto scaduto
Tra i tuoi fiocchi di neve e le tue foglie di tè
Buonanotte, questa notte è per te

Buonanotte, buonanotte monetina
Buonanotte tra il mare e la pioggia
La tristezza passerà domattina
E l'anello resterà sulla spiaggia


Gli uccellini nel vento non si fanno mai male
Hanno ali più grandi di me
E dall'alba al tramonto sono soli nel sole
Buonanotte, questa notte è per te
Buonanotte, questa notte è per te
Buonanotte, questa notte è per te

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Claudia Fenzl und Marlene Peterlechner (Violine)
Matthias Ihryhauer (Akkordeon)
Musik & Text: Francesco De Gregori

Heimatland (Bonus)

 


"Kaum zu glauben, aber für dieses Lied bekam ich sogar Morddrohungen von gekränkten Patrioten. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass Nationalismus wieder so weit in die Mitte unserer Gesellschaft rückt?"

Ich will kein Heimatland der alten Werte
ich will kein Heimatland von Tradition
ich will ein Heimatland der tausend Sprachen
ich will ein Heimatland mit Verstand

Ich mag sie, deine Berge, deine Täler
Ich liebe deine Erde, deinen Wein
Viele zähl‘ ich hier zu meinen Freunden,
und doch kann ich gut ohne dich sein

Du nennst dich den schönsten Fleck auf Erden
wohl ist die Welt so groß und weit,
doch würde ich niemals für dich sterben
für deine Gier und deine Eitelkeit

Du zeigst dich gern in deiner Uniform
doch ist sie voll Motten und Staub
Nichts Fremdes war dir je willkommen
für Neues warst du immer blind und taub

Ich wär‘ so gerne stolz auf dich,

doch dazu bist du mir zu gut bekannt
Auch du wirfst in der Sonne deine Schatten
du unbarmherzig stures Heimatland.

Dominik Plangger (Stimme & Gitarre)
Musik & Text: Dominik Plangger

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